Ludwig I. und Ludwig II.
Besonders die erste Phase seiner Regentschaft war Ludwig I. auf Ausgleich aller Regionen in seinem Herrschaftsgebiet bedacht. Natürlich flossen die meisten Mittel in Neubauten für seine Residenzstadt München, doch auch Ostbayern bekam mit der Wallhalla bei Donaustauf und der Befreiungshalle bei Kehlheim zwei größere Bauvorhaben ab. Ausserdem ließ er die den unvollendeten Dom in Regensburg zwei gotische Tumspitzen aufsetzen. Ansten beschränkten sich seine Verdienste hauptsächlich darauf, den Abriss von Kulturdenkmälern zu verhindern.
Ganz anders sein Enkel, mit dem er nur den Namen gleich hat, so unterschiedlich die Charaktere und auch die Sorge um das Reich. Ludwig II. war nie der große Herrscher, zu dem ihn heute viele stilisieren. Bayern interessierte in nur soweit, als es ein Werkzeug war, um seine Phantasien auszuleben. Vom Bauwahn des Märchenkönigs profitierte Ostbayern nicht. Seine Schlösser errichtete er allesamt im Alpenraum (z.B. Schloss Neuschwanstein im Schwangau) oder rund um die Residenzstadt München. Nördlich der Donau hat er lediglich mit der Einrichtung der Wagnerfestspiele in Bayreuth einen kleinen Akzent gesetzt.
Ganz anders sein Enkel, mit dem er nur den Namen gleich hat, so unterschiedlich die Charaktere und auch die Sorge um das Reich. Ludwig II. war nie der große Herrscher, zu dem ihn heute viele stilisieren. Bayern interessierte in nur soweit, als es ein Werkzeug war, um seine Phantasien auszuleben. Vom Bauwahn des Märchenkönigs profitierte Ostbayern nicht. Seine Schlösser errichtete er allesamt im Alpenraum (z.B. Schloss Neuschwanstein im Schwangau) oder rund um die Residenzstadt München. Nördlich der Donau hat er lediglich mit der Einrichtung der Wagnerfestspiele in Bayreuth einen kleinen Akzent gesetzt.
ostbayer - 6. Okt, 08:33